Feuerwehr-Dassensen

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Feuerwehr Dassensen

Osterfeuer 2017

Traditionell stellte die Ortsfeuerwehr Dassensen auch dieses Jahr am Ostersonntag die Brandsicherheitswache bei dem Dassenser Osterfeuer. Mit 8 Kameraden wurde das Fahrzeug mit Feuerpatschen beladen und der Osterfeuerplatz angefahren. Der Ortsrat eröffnete wie jedes Jahr das Osterfeuer und ließ es von den anwesenden Kinder, unter Aufsicht und dem nötigen Abstand, entzünden. Trotz des Regens am Mittag war der Haufen selber sowie die Umgebung sehr trocken. Der zusätzlich stark aufkommende Wind tat sein übriges und das Osterfeuer brannte lichterloh. Auf Grund der enormen Wärmestrahlung wurde sich dazu entschieden, die angrenzenden Böschungsbereiche in kurzen und regelmäßigen Abständen durch je einen Trupp zu kontrollieren. Diese vorbeugende Maßnahme zeigte auch schon nach kurzer Zeit Erfolg. Durch die Wärmestrahlung mussten an zwei Stellen die Feuerpatschen sowie die Kübelspritze vorgenommen werden, da sich trockenes Totholz entzündet hatte. Durch das frühzeitige Eingreifen konnte der Aufwand für die Brandbekämpfung allerdings sehr gering gehalten werden. Nach gut einer Stunde war das Feuer soweit niedergebrannt, dass die Abstände Kontrollgänge vergrößert wurden. Gegen 22.30 bestand das Osterfeuer nur noch aus Glut, so dass eine Ausbreitung voll und ganz ausgeschlossen werden konnte. Somit wurde die Brandsicherheitswache beendet.


 

Übung Kuhstraße

Brand einer landwirtschaftlichen Maschine in einer Scheune, Kuhstraße“; Dies war die Meldung, die dem TSF Dassensen am Montagabend, den 20.03.2017, durch die Übungsleitung mitgeteilt wurde. Aus der Bereitstellung heraus mache sich die Besatzung des TSF´s inkl. einem privaten PKW mit der Gesamtstärke 1/7 (davon 5 Atemschutzgeräteträger) auf den Weg zum Übungsobjekt. Nach kurzer Lageerkundung stellte der Gruppenführer fest, dass ein Großteil der Scheune völlig verraucht war und im hinteren Bereich eine große Wärmeentwicklung zu vernehmen war.

Da Teile der Scheune fremd vermietet sind, konnte durch den herbeigeeilten Eigentümer des Gebäudes leider nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen im Gebäude befinden. Umgehend wurde die endgültige Fahrzeugaufstellung festgelegt und der Angriffstrupp unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die – mit der Nebelmaschine der Stadtfeuerwehr – völlig verrauchten Scheune geschickt. Parallel verlegten Wassertrupp und Schlauchtrupp die nötigen Schlauchleitungen. Nachdem der Wassertrupp kurze Zeit noch als Sicherheitstrupp eingesetzt wurden war, teilte die Übungsleitung mit, dass fiktiv ein weiteres Fahrzeug an der Einsatzstelle eingetroffen ist und den Sicherheitstrupp stellt. Umgehend wurde nun auch der Wassertrupp mit dem 2. Rohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Übungsobjekt geschickt. Während der Innenangriff im vollen Gange war, tauchte in einem seitlichen Anbau der Scheune eine Person am Fenster im 1. OG auf. Dieser wurde durch den Gruppenführer bis zum Eintreffen des Schlauchtrupps betreut. Der Trupp rettete die zum Glück gehfähige Person mit der Steckleiter. Unterdessen wurden aus der Scheune zwei Personen durch die beiden Atemschutztrupps ins Freie gebracht, die Brandbekämpfung begonnen und in Absprache mit dem Gruppenführer eine Belüftungsöffnung geschaffen. Im weiteren Verlauf nahm der Schlauchtrupp noch das 3. Rohr vor um ein Übergreifen der Flammen auf den Seitenanbau der Scheune zu verhindern.

Bei der direkten Übungsnachbesprechung konnten viele Sachen gelobt werden. Vor allem wurde das schnelle Vorgehen der Atemschutztrupps im Gebäude herausgestellt. Trotz vieler Behinderungen, die durch die Übungsleitung eingebaut wurden, konnte die beiden Personen schnell gerettet werden. Auch der schnelle Leitereinsatz des Schlauchtrupps zur Menschenrettung aus dem 1. OG wurden lobend erwähnt. Probleme gab es allerdings beim Schlauchmanagement der Atemschutztrupps sowie bei dem Verlegen der B-Schläuche auf der Straße und dem Hof. Hier hätten es weitere Kräfte schwer gehabt sich taktisch gut aufstellen zu können. Dieses Thema soll in den nächsten Diensten vertieft behandelt werden.

Ein Dank gilt der Familie Niehoff, die uns ihre Scheune kurzfristig und ohne Einschränkungen als Übungsobjekt zur Verfügung stellten.